Bristol-Myer Squibb profitiert weiterhin von neuem Krebsmedikament

Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS) zeigt sich nach einem gut verlaufenen zweiten Quartal für 2017 noch einen Tick optimistischer. Konzernchef Giovanni Caforio sprach in einer Mitteilung vom Donnerstag von einem starken Jahresviertel, wobei insbesondere das Krebsmedikament Opdivo und der Blutverdünner Eliquis für Wachstum sorgten.
27.07.2017 14:00

Zwischen April und Juni hatte Bristol-Myers Squibb seine Erlöse insgesamt um 6 Prozent auf 5,14 Milliarden US-Dollar steigern können. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte von 0,69 auf 0,74 Dollar und traf damit die Erwartungen der Analysten. Nach einer Prognoseanhebung bereits zum ersten Quartal hob der Konzern nun das untere Ende der bisher angepeilten Spanne um 5 US-Cent an und will nun zwischen 2,90 und 3,00 Dollar je Aktie erreichen.

Als weiteren wichtigen Meilenstein für Opdivo wertete der Konzern unter anderem die Zulassung bei fortgeschrittenem Blasenkrebs in der Europäischen Union. Die Umsätze mit dem Mittel, das in der Krebsimmuntherapie eingesetzt wird, waren weltweit zwischen April und Juni um 42 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Dollar gestiegen. Allerdings schwächte sich das Wachstum ab, da laut Branchendaten Konkurrenzmittel etwa von Roche und Merck & Co zuletzt Marktanteile gewannen./tav/jha/fbr

(AWP)