Bristol-Myers Squibb erreicht mit Krebs-Kombitherapie Phase-III-Studienziele

Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat in den USA mit seinem wichtigen Krebsmittel Opdivo einen Studienerfolg erzielt. Eine Kombinationstherapie aus Opdivo und dem Antikörper-Medikament Yervoy habe bei zuvor unbehandelten Patienten mit einem Pleuramesotheliom in der Phase-III-Studie CheckMate-743 den primären Endpunkt mit Blick auf das Überleben erreicht, wie der Pharmakonzern am Montag in Princeton im US-Bundestaat New Jersey auf Basis erste Ergebnisse mitteilte. Beim Pleuramesotheliom handelt es sich um einen bösartigen Tumor des Brustfells. Die Therapie habe den Überlebenszeitraum im Vergleich zu einer Chemotherapie deutlich verbessert.
20.04.2020 14:15

Erst im Januar hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA Opdivo plus Yervoy bei bestimmten Formen des nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSLC) den Status "Priority Review" verliehen. Mit diesem Status wird das übliche Zulassungsverfahren der Behörde um mehrere Monate verkürzt. Eine beschleunigte Überprüfung erteilen die FDA-Experten in der Regel jenen Medikamenten, von denen angenommen wird, dass sie die Behandlung einer schweren Krankheit signifikant verbessern können.

Opdivo gilt als eines der wichtigsten Wachstumstreiber von Bristol-Meyers Squibb und ist in den USA bereits als Einzeltherapie bei NSLC zugelassen, eine weitere zugelassene Indikationen auch in Kombination mit Yervoy ist etwa das Nierenzellkarzinom./mis/fba

(AWP)

 
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