Bristol-Myers Squibb hebt nach besserem Quartal Prognose an - Aktienrückkauf

NEW YORK (awp international) - Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat die jüngsten Rückschläge bei seinem Krebsmittel Opdivo gut weggesteckt und nach einem besser verlaufenen dritten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Darüber hinaus kündigte der Konzern am Donnerstag ein Aktienrückkaufprogramm über 3 Milliarden US-Dollar an und gab eine erste Indikation auf das kommende Jahr.
27.10.2016 14:01

Der bereinigte Gewinn je Aktie werde für das Jahr 2016 nun zwischen 2,80 und 2,90 Dollar erwartet, teilte der Konzern mit. Bislang war er von 2,55 bis 2,65 Dollar Gewinn je Anteilsschein ausgegangen. 2017 dürfte dieser dann auf bis zu 3,05 Dollar steigen.

Optimistisch stimmen Bristol eine volle Produktpipeline sowie derzeit noch gut laufende Medikamente wie der Blutverdünner Eliquis oder das Krebsmittel Opdivo. Letzteres ist nach wie vor das umsatzstärkste Medikament von Bristol. Im Sommer schockte der Konzern allerdings mit der Nachricht die Märkte, dass Opdivo in einer Studie beim Einsatz gegen eine spezielle Form von Lungenkrebs nicht die erhofften Resultate gezeigt habe. Im zurückliegenden Quartal erwirtschaftete der Konzern mit Opdivo 920 Millionen Dollar Umsatz und damit mehr als dreimal soviel wie im Vorjahr. Analysten hatten allerdings mit noch mehr gerechnet.

Konzernweit wuchsen die Umsätze um 21 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn verdoppelte sich auf 1,3 Milliarden Dollar, was besser war als es die Analysten erwartet hatten./she/men/fbr

(AWP)