Bristol-Myers Squibb traut sich dank Krebsmittel wieder mehr zu

Nach einem starken Auftakt traut sich der US-Konzern Bristol-Myers Squibb fürs laufende Geschäftsjahr wieder mehr zu. "Wir konnten im ersten Quartal starke Umsatz- und Gewinnzuwächse abliefern", sagte Vorstandschef Giovanni Caforio laut Mitteilung am Donnerstag. Nachdem das Unternehmen noch zu Jahresbeginn die Prognose gekappt hatte, soll der bereinigte Gewinn je Aktie nun zwischen 2,85 und 3,00 US-Dollar liegen. Im Januar hatte der Konzern mit lediglich 2,70 bis 2,90 Dollar gerechnet. In den ersten drei Monaten dieses Jahres kletterten die Erlöse um 12 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Auch beim Gewinn blieb mehr hängen: Das Ergebnis vor Steuern kletterte um mehr als 18 Prozent auf 1,95 Milliarden Dollar.
27.04.2017 13:54

Das verdanken die Amerikaner vor allem dem florierenden Geschäft mit dem Krebsmittel Opdivo: Der Absatz des Medikaments, das allein für gut ein Viertel des gesamten Umsatzes steht, legte im vergangenen Quartal um 60 Prozent zu. Als besonders positiv wertete Bristol-Myers Squibb die Zulassung von Opdivo in den USA für die Behandlung bei fortgeschrittenem Blasenkrebs. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern noch mit der Nachricht die Märkte geschockt, dass Opdivo in einer Studie beim Einsatz gegen eine spezielle Form von Lungenkrebs nicht die erhofften Resultate gezeigt habe. Stark nachgefragt wurde neben dem Krebsmedikament wie auch schon in den Monaten zuvor der Blutverdünner Eliquis, der um 50 Prozent zulegen konnte./fbr/stb

(AWP)