Britische Grossbank Lloyds verdient deutlich mehr - Sonderdividende

Die britische Grossbank Lloyds kann ihren Aktionären nach einem kräftigen Gewinnanstieg im vergangenen Jahr eine Sonderdividende zahlen. Zudem werde die reguläre Gewinnbeteiligung erhöht, wie die in der Finanzkrise vom Staat gerettete Bank am Mittwoch in London mitteilte. Die Anteilseigner sollen eine Sonderausschüttung von 0,5 Pence je Aktie erhalten. Zudem werde die Gewinnbeteiligung für 2016 um 13 Prozent auf 2,55 Pence je Aktie erhöht.
22.02.2017 10:33

Möglich ist das dank einer guten Ausstattung mit Kapital und einem stark gestiegenen Überschuss. Dieser sei wegen deutlich geringerer Sonderkosten um 163 Prozent auf 2,5 Milliarden Pfund gestiegen. An der Börse wurden die Nachrichten positiv aufgenommen. Die Lloyds-Papiere, von denen der Staat nach jüngsten Anteilsverkäufen nur noch knapp 4,6 Prozent hält, verteuerten sich am Mittwoch um rund vier Prozent.

Lloyds war in der Finanzkrise 2008 vom britischen Steuerzahler mit gut 20 Milliarden Pfund gerettet worden. Im Gegenzug übernahm der Staat fast 40 Prozent der Anteile. Inzwischen hat die Regierung mehrfach Aktienpakete mit Gewinn verkauft./zb/men/fbr

(AWP)