Bundesbank dämpft Sorgen vor chinesischen Investoren

Die Bundesbank hat Sorgen vor einem Technologietransfer im Zuge von Übernahmen deutscher Unternehmen durch Investoren aus China gedämpft. Der Bestand deutscher Investitionen in China sei sechzehnmal höher als umgekehrt, sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann am Donnerstag laut Redetext in Freiburg. "Das sollte die Sorgen vor einer Übernahmewelle durch chinesische Investoren doch ein wenig dämpfen."
20.09.2018 17:20

Vor dem Hintergrund der jüngsten Diskussion nach Übernahmen deutscher Technologieunternehmen durch chinesische Investoren sagte Weidmann: "Ich meine, wir sollten hier mit Augenmass vorgehen und uns vor einem 'Investitionsprotektionismus' hüten."

In der Vergangenheit hatten mehrfach Meldungen über Übernahmen durch Investoren aus China die Gemüter bewegt. Hierzu zählte zum Beispiel die Übernahme des Roboterherstellers Kuka. Die Sorge ist, dass zu viele wichtige Firmen unter chinesische Kontrolle geraten./jkr/jsl/men

(AWP)