Busch sichert sich gut 30 Prozent an Pfeiffer Vacuum

Der Vakuumpumpen-Spezialist Busch hat im Übernahmepoker um den börsennotierten Rivalen Pfeiffer Vacuum in der ersten Annahmefrist eine wichtige Schwelle überschritten. "Wir haben mit dem freiwilligen Übernahmeangebot die wichtige Kontrollschwelle von 30 Prozent überschritten und sind zufrieden, dass wir unsere Beteiligung weiter aufstocken konnten", sagte Sami Busch, einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Busch-Gruppe, laut Mitteilung am Donnerstag.
08.06.2017 11:43

Bis zum Ablauf der ersten Annahmefirst am 1. Juni seien Busch 16 709 Aktien zum Kauf angedient worden, womit die Busch-Gruppe über insgesamt rund 30,15 Prozent der Pfeiffer-Aktien verfüge. Die weitere Annahmefrist beginne voraussichtlich an diesem Freitag und ende am 22. Juni. Busch bietet dabei weiterhin 110 Euro je Pfeiffer-Vacuum-Aktie. An der Börse liegt der Kurs allerdings mit 129 Euro deutlich darüber.

Vorstand und Aufsichtsrat von Pfeiffer Vacuum lehnen das Übernahmeangebot des Rivalen Busch schon seit längerer Zeit als zu niedrig ab. Auch verfüge die Busch-Gruppe über kein schlüssiges Konzept zur Zusammenarbeit, hiess es etwa auf der jüngsten Hauptversammlung.

Die Busch-Gruppe aus Maulburg in Baden-Württemberg hatte zu Beginn des Jahres ein Übernahmeangebot für Pfeiffer Vaccum über 96,20 Euro je Aktie vorgelegt, diese Offerte im März aber abgeblasen. Wenige Wochen später gab Busch ein neues Angebot über dann 110 Euro ab./jha/men/fbr

(AWP)