China und Westeuropa kurbeln Volvos Autoverkäufe und Gewinn an

Der Autobauer Volvo Cars hat dank reger Nachfrage in Westeuropa und China seinen Nettogewinn im 2. Quartal kräftig steigern können. Der Überschuss habe um 25 Prozent auf 2,14 Milliarden Kronen (knapp 224 Millionen Euro) zugelegt, teilte das seit 2010 zum chinesischen Autobauer Geely gehörende Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mit. Volvo hatte kürzlich angekündigt, ab 2019 keine neuen Modelle mehr ohne Elektromotor bauen zu wollen.
20.07.2017 13:24

Dafür will der Autobauer ein Gemeinschaftsunternehmen mit seinem chinesischen Mutterkonzern bilden, um eine neue Generation von Elektroautos zu entwickeln, wie Volvo weiter mitteilte. Angedacht sind auch einige Hybrid-Modelle, die Verbrennungs- und Elektromotor kombinieren.

Allein in seinem grössten Markt China erzielte der Hersteller zwischen April und Juni ein Absatzplus von fast 36 Prozent auf 28 500 Wagen. In Schweden, dem zweitgrössten Markt, stiegen die Verkäufe im 2. Quartal um knapp drei Prozent auf etwa 21 000. Auch in Deutschland und Grossbritannien verzeichnete Volvo Zuwächse, in den USA fanden fast 20 600 Autos ihre Käufer. Das am meisten nachgefragte Modell war der XC60, davon wurden global 48 807 Einheiten verkauft.

Volvo-Chef Hakan Samuelsson rechnet auch in den kommenden Monaten ein hohes Wachstumstempo. "Wir erwarten, dass das Wachstumstempo des 1. Halbjahres anhält", sagte er. In den ersten sechs Monaten zusammen verkaufte Volvo weltweit 277 641 Wagen, ein Plus von 8,2 Prozent. Der Umsatz erreichte in den ersten sechs Monaten des Jahres zusammen 99,1 Milliarden Kronen, im Vorjahreszeitraum waren es 84,2./lsm/DP/stk

(AWP)