Commerzbank macht bei Ratenkrediten Schluss mit BNP Paribas

Die Commerzbank betreibt ihr Ratenkredit-Geschäft ab sofort alleine. Das Gemeinschaftsunternehmen mit der französischen Grossbank BNP Paribas sei beendet worden, erklärte das Frankfurter Geldhaus am Montag. 300 000 Kundenverträge mit einem Kreditportfolio von insgesamt 3,5 Milliarden Euro gehen auf die Commerzbank über. Auch 150 Mitarbeiter wechseln dort hin.
21.08.2017 12:10

Das Gemeinschaftsunternehmen mit BNP Paribas war noch von der Dresdner Bank gestartet worden und ging mit deren Kauf auf die Commerzbank über. "Wir haben mit der BNP immer sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Ratenkredite sind für uns aber ein wichtiges Wachstumsfeld, das wir wieder selbst betreiben, digitalisieren und ausbauen wollen", erklärte Privatkunden-Vorstand Michael Mandel.

Das Ende des Gemeinschaftsunternehmens, das unter Commerz Finanz GmbH firmierte, war erwartet worden. Für die Kunden ändert sich praktisch nichts - die von der Commerzbank übernommenen Kreditverträge waren zuvor auch von der Bank selbst vermittelt worden. BNP Paribas wiederum übernimmt das Geschäft mit Ratenkrediten, die im Einzelhandel zur Finanzierung von grösseren und kleineren Anschaffungen angeboten werden./das/mis

(AWP)