Continental und Bosch: Keine überhöhten Bleiwerte mehr in Autoteilen

Continental und Bosch haben Autoteile mit zu hohen Bleiwerten aus ihren Lieferketten entfernt und damit nach eigener Aussage frühere Verstösse gegen eine EU-Richtlinie bereinigt. "Die Umstellung der betroffenen Komponenten erfolgte vollumfänglich", heisst es bei Conti. Man verringere die Menge des Schwermetalls in den Produkten inzwischen auch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, so das Unternehmen zur Deutschen Presse-Agentur über den aktuellen Stand der Aufarbeitung. Der Konkurrent Bosch erklärte ebenfalls, es würden nur noch Teile geliefert, die den Vorschriften entsprächen.
11.09.2020 06:38

Vor rund einem Jahr war bekannt geworden, dass in vielen Fahrzeugen elektrische Komponenten wie auf Leiterplatten montierte Kondensatoren und Widerstände mit überhöhten Blei-Konzentrationen eingebaut worden waren. Dabei sollen keine unmittelbaren Risiken für die Umwelt und Gesundheit von Verbrauchern bestanden haben, denn die Teile sollen keinem Verschleiss ausgesetzt gewesen sein. Das niedersächsische Umweltministerium hatte den Continental-Konzern mit Hauptsitz in Hannover im August 2019 jedoch aufgefordert, "einen Massnahmenplan zu erstellen, der eine schnellstmögliche Reduzierung des Bleigehalts der betroffenen Komponenten auf das zulässige Mass gewährleistet"./jap/DP/zb

(AWP)