Conzzeta-CEO sieht 2018 positiv entgegen - Umsatz von Bystronic ist weiter hoch

Der Mischkonzern Conzzeta zeigt sich grundsätzlich zuversichtlich. "Wir sehen dem Jahr 2018 positiv entgegen, ich erwarte weitere Fortschritte", sagte CEO Michael Willome in einem Interview mit AWP. In der Maschinenindustrie, das heisst bei den Divisionen Bystronic und bei Bystronic Glass, werde diese Haltung zusätzlich durch den Auftragseingang gestützt.
17.11.2017 08:34

In der grössten Division Blechbearbeitungsmaschinen (Bystronic) bewegen sich die Verkäufe laut Willome in allen Regionen noch immer auf einem sehr hohen Niveau. "Und auch beim Bestellungseingang haben wir bislang keinen Rückgang festgestellt."

Auf die Frage, ob für die in einer Neuausrichtung steckende Sportartikelsparte Mammut eine Rückkehr in die Gewinnzone im kommenden Jahr realistisch sei, antwortete er: "Wir haben gesagt, dass 2017 ein Übergangsjahr für Mammut wird. Das zweite Semester ist aber aus verschiedenen Gründen deutlich besser als das erste. Es sind keine Wunder zu erwarten, ich denke aber, die Entwicklung zeigt klar nach oben.

Auch für die kleinste Division Bystronic Glass geht der CEO von einem gegenüber dem ersten klar verbesserten zweiten Semester aus. Er prognostiziert für die Division für Glasbearbeitungsmaschinen für das Gesamtjahr gar ein Umsatzwachstum, obwohl die Division im ersten Semester noch ein Minus von gegen 10% erlitten hatte.

Die Auswirkungen der jüngsten Abschwächung des Schweizer Frankens auf das Geschäft von Conzzeta erachtet er als klein. Ausserdem gelte firmenintern die Regel, sich nicht über den Schweizer Franken zu beklagen.

Zudem äusserte sich Willome im Interview zu weiteren Divisionen, zum Fortgang der Integration der akquirierten Otto Bock oder zum Portfoliomanagement des Unternehmens.

(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst erschienen)

cf/

(AWP)