CPH Chemie + Papier will Reingewinn 2018 mehr als verdoppeln

(Meldung ergänzt, Abschnitt 3 nach Lead) - Die Luzerner Industriegruppe CPH Chemie + Papier Holding in Perlen rechnet mit einer substantiellen Resultatverbesserung im Gesamtjahr 2018. Der Reingewinn dürfte sich im Vergleich zu 2017 mehr als verdoppeln, teilte das Unternehmen am Freitag in einem Communiqué mit.
12.10.2018 08:14

Und dies auch ohne ausserordentliche Erträge, die im Vorjahr das Ergebnis nach oben gedrückt hatten. 2017 hatte die Gruppe unter dem Strich einen Reingewinn von 16,2 Millionen Franken erzielt nach einem Verlust von 7,7 Millionen Franken ein Jahr zuvor. Zur Verbesserung hatten Immobilienverkäufe beigetragen.

Das Umsatzwachstum der CPH-Gruppe im ersten Halbjahr habe sich im dritten Quartal 2018 in ähnlichem Rahmen fortgesetzt, schrieb das Unternehmen. Im gesamten Geschäftsjahr 2018 dürfte die Gruppe ein Umsatzwachstum erreichen, das nur leicht unter demjenigen des ersten Halbjahres liege. In den ersten sechs Monaten legte der Umsatz um 14 Prozent zu.

Der Bereich Verpackung dürfte ein neues Rekordergebnis ausweisen. Im Bereich Papier konnten die Verkaufspreise gehalten werden, hingegen bremsten die Wechselkurse den Umsatz.

Die operative Marge (EBIT) sollte im Gesamtjahr 2018 zwischen 9 und 11 Prozent betragen, schrieb das Unternehmen. 2017 hatte CPH lediglich eine Betriebsgewinnmarge von 0,6 Prozent erzielt. Der Bereich Verpackung dürfte 2018 gar ein neues Rekordergebnis ausweisen, hiess es weiter.

Anleihe erhöht

Die CPH-Gruppe will am 26. Februar 2019 die Jahreszahlen 2018 publizieren. Im Jahr 2017 hatte das Unternehmen einen Nettoumsatz von 469,8 Millionen Franken und einen EBIT von 2,9 Millionen Franken erzielt. Unter dem Strich war CPH erstmals seit 2014 wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

Erst Anfang Woche hatte das Unternehmen die im September begebene Anleihe um 15 Millionen Franken auf 100 Millionen erhöht wegen der hohen Nachfrage. Die Anleihe soll zur Refinanzierung der 2019 fälligen 2,75-Prozent-Anleihe über 120 Millionen Franken verwendet werden. Diese werde am 10. Juli 2019 fällig.

(AWP)