Credit Suisse arbeitet an Plan nach Konzernumbau

Die Credit Suisse arbeitet an einem Plan für die Zeit nach dem Konzernumbau. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung hätten auf einer zweitägigen Sitzung Ende Juni Eckpunkte für die Weiterentwicklung der Grossbank nach 2018 besprochen, heisst es in einem internen Memo an die Mitarbeiter, aus dem Bloomberg und Reuters am Montag zitieren. Ein CS-Sprecher bestätigte die Inhalte gegenüber AWP.
17.07.2017 18:37

Die Vorbereitungen für die Formulierung eines Planes für die Jahre 2018 bis 2020 würden noch diesen Monat beginnen. Ihre seit 2016 laufende Restrukturierung will die Bank laut den Medienberichten 2018 abgeschlossen haben. Bisher hat Credit Suisse unter anderem das Kapital gestärkt, Altlasten ausgeräumt und das Handelsgeschäft eingedampft. Die Bank sei zuversichtlich, in den kommenden 18 Monaten auch das Kostensenkungsziel zu erreichen. Zudem wolle Credit Suisse den Ausstieg aus unrentablen Bereichen beschleunigen.

Mit Blick auf die Zeit nach 2018 sei man sich einig, dass es weiterhin Möglichkeiten für eine signifikante Wertsteigerung für eine restrukturierte Credit Suisse geben werde, schrieb CEO Tidjane Thiam. Insbesondere da sich die Kapitalallokation auf Geschäfte verschiebt, die höhere Renditen erzielten und kapitaleffizienter seien. Mit den bis dato erzielten Fortschritten, glaube er, dass man auf Kurs sei, die strategischen Ziele zu erreichen.

Weitere Themen an dem Strategietreffen waren unter anderem der Umgang mit den Auswirkungen durch den Brexit sowie Digitalisierung und Innovation innerhalb der Bank.

ys/yr

(AWP)