Credit Suisse laut Berichten von DFS NY mit 135 Mio USD im Forex-Fall gebüsst

Die Credit Suisse hat sich offenbar mit der Regulierungsbehörde DFS (Department of Financial Services New York State) auf die Zahlung einer Geldbusse geeinigt. Wie die Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg am Montagabend gleichlautend berichten, hat sich die Schweizer Grossbank zur Zahlung einer Busse in Höhe von 135 Mio USD verpflichtet. Credit Suisse war für eine Stellungnahme bisher nicht erreichbar.
13.11.2017 20:47

Das DFS hat der Bank vorgeworfen, dass deren Währungshändler Kunden getäuscht, in ungebührender weise Informationen ausgetauscht und Kurse manipuliert haben. Der Vergleich bezieht sich auf eine Untersuchung des DFS mit dem Vorwurf, dass die Praktiken der Bank im Zeitraum ab zumindest 2008 bis zum Jahr 2015 "ungesetzlich, unsicher und unsolide" waren, wie es weiter heisst.

Zusätzlich zu der Busse habe sich die CS bereiterklärt ihre Kontrollen und Richtlinien zu verschärfen und einen Berater einzustellen, der die geänderten Praktiken für zumindest ein Jahr überwacht.

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(AWP)