CS Asset Management stellt Teil der Produktpalette auf Nachhaltigkeit um

Das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage erhält bei der Credit Suisse mehr Gewicht. Die Sparte der Grossbank, die Vermögen für institutionelle Kunden verwaltet, integriert künftig Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG-Faktoren) in den Anlageprozess.
27.09.2019 11:21

In einem ersten Schritt würden bis Ende Oktober 2019 über 30 aktiv verwaltete Investmentfonds mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 20 Milliarden Franken umgestellt, teilte Credit Suisse Asset Management am Freitag mit.

Bis Ende 2020 sollen gar Vermögen von 100 Milliarden Franken nach ESG-Kriterien verwaltet werden, wird als Ziel formuliert. Insgesamt verwaltete das Asset Management der Grossbank per Ende Juni 414 Milliarden Franken.

"Wir sind überzeugt, dass die Integration von ESG-Kriterien in unseren Anlageprozess dauerhafte Performancevorteile schaffen wird, und es uns somit ermöglicht, langfristig attraktive Anlagerenditen für unsere Kunden zu erzielen", wird Michel Degen, Leiter Credit Suisse Asset Management Schweiz und EMEA, in der Mitteilung zitiert.

Verantwortungsvolles Anlegen im Trend

Verantwortungsvolles Anlegen ist bei Investoren immer gefragter, und auf den Trend springen immer mehr Banken, Fondsanbieter und andere Finanzfirmen auf. Das Angebot nachhaltiger Investmentfonds ist in den vergangenen zehn Jahren doppelt so schnell gewachsen wie der Gesamtmarkt der Publikumsfonds.

ESG steht für "environment, social, governance", also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Gewisse Sektoren wie etwa Tabak, "Erwachsenenunterhaltung" oder Waffenproduktion werden bei der Auswahl der Anlagen komplett ausgeschlossen.

ra/ys

(AWP)