CS bekräftigt Sparziel für 2018 - Abbau von 5'500 Stellen im Jahr 2017

Die Credit Suisse hält an ihren Zielen zur Kosteneinsparung für die nächsten zwei Jahre fest. Demnach soll die adjustierte Kostenbasis im laufenden Jahr unter 18,5 Mrd CHF fallen, im kommenden Jahr 2018 sollen es dann weniger als 17 Mrd CHF sein, wie die Bank am Dienstag in einer Präsentation aufzeigt.
14.02.2017 08:42

Für das vergangene Jahr 2016 weist die Bank auf adjustierter Basis Kosten von 19,4 Mrd bzw. Nettoeinsparungen von 1,9 Mrd aus. Damit wurde das Ziel erreicht, die Kosten auf unter 19,8 Mrd zu senken bzw. Einsparungen von über 1,4 Mrd CHF zu erreichen.

Im laufenden Jahr 2017 sollen insgesamt über 5'500 Stellen wegfallen. Der grösste Teil davon seien sogenannte Contractors, erklärte Finanzchef David Mathers am Dienstag an einer Telefonkonferenz. Die CS macht keine Aussage dazu, wie hoch der Anteil von Angestellten bzw. Vollzeitäquivalenten ist oder wie hoch derzeit noch die Anzahl externer Berater, Zeitangestellter bzw. befristeter Stellen ist. Man wolle sich aber nach wie vor weiterhin von Externen trennen.

Auch keine Angaben wollte Mathers zur regionalen Verteilung des Abbaus machen.

In 2016 wurden netto 7'250 Stellen abgebaut, so die Präsentationsunterlagen. Die angestellte Mitarbeiterzahl in Vollzeitäquivalenten sank allerdings lediglich um 1'040 Stellen.

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(AWP)