CS einigt sich mit DoJ im US-Hypothekenstreit - Vergleichszahlung 2,48 Mrd USD

Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat nach eigenen Angaben den Hypotheken-Streit mit den USA beigelegt. Die Bank teilte am Freitag mit, sie habe sich mit dem US-Justizministerium grundsätzlich auf einen Vergleich geeinigt. Kurz zuvor hatte sich die Deutsche Bank ebenfalls mit den US-Behörden in dieser Sache geeinigt.
23.12.2016 07:39

In der Vereinbarung hat sich die CS laut Mitteilung verpflichtet, eine Zivilbusse in Höhe von 2,48 Mrd USD zu zahlen. Darüber hinaus muss sie 2,8 Mrd USD für Entschädigungen an Kreditnehmer bereitstellen. Diese Zahlung läuft über einen Zeitraum von fünf Jahren nach definitiver Einigung. Der Vergleich muss noch abschliessend verhandelt und vom Verwaltungsrat der Bank abgesegnet werden.

Die CS wird in diesem Zusammenhang eine zusätzliche Rückstellung von rund 2 Mrd USD im laufenden vierten Quartal 2016 verbuchen.

Der Rechtsstreit bezieht sich auf die Zeit der Finanzkrise und geht bis auf das Jahr 2007 zurück. Es war der grösste offene Rechtsfall der CS.

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(AWP)