CS führt Investment-Banking-Einheiten wieder zusammen

Nicht ganz unerwartet kündigt die Credit Suisse zusammen mit dem Halbjahresabschluss auch verschiedene Initiativen zur Stärkung der Strategie an. So sollen die verschiedenen Investment-Banking-Einheiten wieder zu einer einzigen "globalen Investment Bank" zusammengeführt werden und die Funktionen des Chief Risk Officer und des Compliance Officer integriert werden.
30.07.2020 07:55

Gestärkt werden soll zudem das Thema Nachhaltigkeit mit der Schaffung einer neuen Funktion "Sustainability, Research & Investment Solutions", wie die CS am Donnerstag mitteilte.

Mit den verschiedenen Initiativen werden ab 2022 jährliche Kosteneinsparungen von rund 400 Millionen Franken angestrebt. Diese könnten - entsprechende Markt- und Wirtschaftsbedingungen vorausgesetzt - vollständig in Wachstumsinitiativen der Gruppe reinvestiert werden.

Mit Blick auf die Vermögensverwaltung will die CS-Führung zudem das Wachstum in den drei Divisionen Asia Pacific, International Wealth Management (IWM) und Swiss Universal Bank (SUB) beschleunigen und mittelfristig mindestens zwei Drittel des eingesetzten Kapitals diesen Divisionen zuteilen.

"Die verschiedenen Initiativen sollen weitere Investitionen ermöglichen und das Wachstum beschleunigen", wird CEO Thomas Gottstein zitiert.

gab/ys

(AWP)