Dämpfer für Nordex: Prognose auf unteres Ende eingedampft

HAMBURG (awp international) - Beim erfolgsverwöhnten Windkraftanlagenbauer Nordex wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Wegen des verspäteten Eingangs einiger Aufträge dampfte der Vorstand seine Prognose auf das untere Ende der bisherigen Spanne ein. Der Umsatz soll nun bei 3,35 Milliarden Euro landen. Davon sollen 8,3 Prozent als operativer Gewinn (Ebitda), also 278 Millionen Euro, übrig bleiben, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im Sommer hatte Nordex die Prognose für den Umsatz auf 3,35 bis 3,45 Milliarden Euro und der Marge auf 8,3 bis 8,7 Prozent erhöht.
10.11.2016 09:07

In den ersten neun Monaten wuchs der Umsatz auch dank der Übernahme des Windgeschäfts vom spanischen Baukonzern Acciona um 31 Prozent auf gut 2,3 Milliarden Euro. Das Ebitda schnellte um 47,7 Prozent auf 203,9 Millionen Euro nach oben. Dies entspricht einer Ebitda-Marge von 8,7 Prozent. Unter dem Strich verdiente Nordex 64,4 Millionen Euro, ein Zuwachs von 41,9 Prozent./enl/fbr

(AWP)