In der Schweiz wurden 2014 mehr neue Unternehmen gegründet

Neuenburg (awp) - Im Jahr 2014 wurden in der Schweiz 42'478 neue Unternehmen gegründet und damit 5'161 mehr als 2013 (+14%). Das Beschäftigungswachstum fiel derweil mit einem Plus von 11% leicht geringer aus, wobei die 2014 neu gegründeten Unternehmen insgesamt 56'996 neue Stellen schufen, nachdem es 2013 51'317 waren. Dies geht aus den am Montag publizierten provisorischen Ergebnissen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
10.10.2016 10:52

Dabei entfielen gemäss den Angaben 37'354 bzw. 88% der Unternehmensgründungen von 2014 auf den tertiären Sektor. Die meisten Unternehmen seien in den Wirtschaftszweigen "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" (8'920 bzw. 21% aller Neugründungen), "Handel und Reparaturen" (5'434 bzw. 13%) sowie "Gesundheits- und Sozialwesen" (4'962 bzw. 12%) gegründet worden.

Auch mit Blick auf die neu geschaffenen Stellen führt der Wirtschaftszweig "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" die Statistik an mit 10'843 Stellen bzw. 19% aller geschaffenen Stellen. Es folgen "Handel und Reparaturen" (7'269 bzw. 13%) und "Immobilienwesen, wirtschaftliche Dienstleistungen" (6'081 bzw. 11%).

In allen Wirtschaftszweigen kam es dabei zu einer Zunahme der der Unternehmen und Beschäftigten, wie das BFS weiter mitteilt. Die grösste Zunahme an Neugründungen verzeichnete das Unterrichtswesen mit einem Plus von 24%. Bei den neugeschaffenen Stellen liegt die Branche "Gastgewerbe, Beherbergung" mit +23% ganz vorne. Die geringste Zunahme wurde im Baugewerbe registriert; die Neugründungen wuchsen um 5,7% und die neugeschaffenen Stellen um 3,4%.

Nach Kantonen lag 2014 Zürich bei den Unternehmensgründungen mit 8'212 bzw. 19% aller Neugründungen ganz vorne, gefolgt von Bern (4'032 bzw. 9,5%), Waadt (3'546, 8,3%) und Tessin (3'164 bzw. 7,4%). Die vier Kantone belegen auch die ersten Ränge bei der Schaffung neuer Stellen. Mit der Ausnahme Nidwaldens nah die Anzahl neuer Unternehmen und Beschäftigten in allen Kantonen zu.

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(AWP)