Deutsch-norwegisches Joint Venture zum U-Boot-Bau

Ein deutsch-norwegischer Zusammenschluss will den U-Boot-Bau voranbringen. Der Essener Konzern Thyssenkrupp, seine Bremer Tochtergesellschaft Atlas Elektronik und der norwegische Rüstungskonzern Kongsberg gründen dazu ein Joint Venture. Ziel sei es, den Standard zukünftiger Führungs- und Waffeneinsatzsysteme für nicht nuklearbetriebene, konventionelle U-Boote zu prägen, teilte ThyssenKrupp am Dienstag mit. Das Joint Venture firmiere unter den Namen Kta Naval Systems und werde exklusiver Zulieferer für ThyssenKrupp Marine Systems.
31.10.2017 18:36

Nach Angaben eines Sprechers von ThyssenKrupp hatten die deutsche und die norwegisch Regierung im Juni 2017 eine bilaterale Vereinbarung für die gemeinsame Beschaffung von U-Booten getroffen und ThyssenKrupp Marine Systems als strategischen Partner ausgewählt. Das neugegründete Gemeinschaftsunternehmen zwischen ThyssenKrupp und Kongsberg werde dabei das Führungs- und Waffeneinsatzsystem für die neuen U-Boote entwickeln. Durch die gemeinsame Beschaffung sollen Instandhaltungs- und Ausbildungskosten sowie der logistische Aufwand reduziert werden, sagte der Sprecher./igl/DP/he

(AWP)