Deutsche-Börse-Chef: Fusion mit LSE stärkt Finanzplatz Frankfurt

Der Finanzplatz Frankfurt wird nach Überzeugung von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter durch den geplanten Zusammenschluss mit der Londoner Börse LSE gestärkt. Die Fusion sei "der Katalysator für Wachstum in Frankfurt", schreibt Kengeter in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung "Die Welt" (Freitag). Das gelte unabhängig vom rechtlichen Sitz.
05.01.2017 17:03

Die Dachgesellschaft soll nach den Vereinbarungen von Deutscher Börse und London Stock Exchange (LSE) in London angesiedelt sein. Das sorgt in Frankfurt für viel Kritik - erst Recht nach der Entscheidung der Briten zum EU-Austritt (Brexit). "Die tragenden Säulen des fusionierten Unternehmens sind die Hauptverwaltungen in London und in Frankfurt", bekräftigte Kengeter. "Die Deutsche Börse unterliegt dabei weiterhin der Aufsicht der deutschen Regulierer."/ben/DP/jha

(AWP)