Deutsche Euroshop tritt beim Umsatz auf der Stelle - Ergebnis steigt aber

Die auf Einkaufszentren spezialisierte Immobiliengesellschaft Deutsche Euroshop hat den Gewinn im ersten Quartal dank Übernahmen und niedrigerer Finanzierungskosten unter dem Strich gesteigert. Die für die Branche wichtige Kennziffer FFO (Funds from Operations) je Aktie stieg um knapp 7 Prozent auf 0,62 Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag nach dem Schluss des Xetra-Hauptgeschäfts mitteilte. Beim Umsatz trat die im Index der mittelgrossen Werte gelistete Gesellschaft aber mit einem Wert von 50,7 Millionen Euro auf der Stelle. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel wegen der Nebenkosten für eine Übernahme in Tschechien leicht auf 44,3 Millionen Euro.
11.05.2017 18:42

Analysten hatten sich im Durchschnitt beim Ebit etwas mehr erhofft. Der FFO je Aktie lag aber über der mittleren Schätzung. Die Aktien gerieten nach der Zahlenvorlage auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Schlusskurs des Xetra-Hauptgeschäfts etwas unter Druck.

"Im Auftaktquartal 2017 haben wir bei den Themen Wachstum und Finanzierung wichtige und erfreuliche Ergebnisse erzielt", sagte Vorstand Wilhelm Wellner. So sei das Olympia Center im tschechischen Brünn gekauft worden und der durchschnittliche Zinssatz des Kreditportfolios sei gesunken. Für das Gesamtjahr 2017 sieht sich das Unternehmen auf Kurs. Unter Einbeziehung des Olympia Centers in Brünn wird ein Umsatz von 216 bis 220 Millionen Euro angepeilt. Das operative Ebit soll 187 bis 191 Millionen Euro betragen. Zudem stellte der Konzern für 2017 eine Dividende von 1,45 Euro je Aktie in Aussicht./mis/tos/he

(AWP)