Dialysekonzern FMC will Anlegern schwieriges 2018 mit Aktienrückkauf versüssen

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) will nach einem schwierigen Jahr die Investoren mit einem Aktienrückkaufprogramm bei der Stange halten. Wie die Fresenius-Tochter am Mittwoch in Bad Homburg ankündigte, will sie binnen der nächsten zwei Jahre Aktien der Gesellschaft im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro über den Kapitalmarkt zurückkaufen.
20.02.2019 07:55

FMC hatte im vergangenen Jahr mit einigen Problemen zu kämpfen. So machte das Unternehmen unter anderem weniger Geschäfte mit privat versichterten Patienten und deutlich weniger Umsatz im Bereich Versorgungsmanagement, also Gesundheitsdienstleistungen rund um die Dialyse. Hinzu kamen negative Währungseffekte und geringere Beiträge aus einigen lateinamerikanischen Ländern. Das Management war deshalb im Jahresverlauf zweimal bei den Zielen zurückgerudert.

Letztendlich ging der Umsatz 2018 auf vergleichbarer Basis um 1 Prozent auf auf 16,55 Milliarden Euro zurück. FMC rechnet hier unter anderem aus dem Vorjahreswert den Beitrag des inzwischen veräusserten Ärztenetzwerkes Sound Inpatient Physicians heraus. Dank des Verkaufs konnte FMC sein um Sondereinflüsse bereinigtes Konzernergebnis aber um 2 Prozent auf knapp 1,19 Milliarden Euro steigern, währungsbereinigt betrug das Plus 4 Prozent. Damit übertraf das Unternehmen seine gesenkten Ziele leicht./tav/jha/

(AWP)

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