Digitaler Wandel könnte bis zu eine Million Jobs in der Schweiz kosten

In der Schweiz ist in den kommenden Jahren wegen der voranschreitenden Digitalisierung und Automatisierung fast jede vierte Stelle oder rund eine Million Arbeitsplätze bedroht. Dies berichtet die "NZZ am Sonntag". Sie zitiert dabei aus einer umfassenden Studie der Unternehmensberatung McKinsey. Darin wird der technologische Wandel im Schweizer Arbeitsmarkt genau beleuchtet.
07.10.2018 15:13

Dem Blatt zufolge rechnet die Studie damit, dass in den Branchen Detailhandel, Industrie sowie im Finanzsektor die meisten Jobs wegfallen werden. "Etwa 20 bis 25 Prozent aller beruflichen Aktivitäten werden bis zum Jahr 2030 automatisiert sein", zitiert die NZZaS aus der Studie. Für die Schweiz gehen sie davon aus, dass bis dahin 1,0 bis 1,2 Millionen Arbeitsplätze gestrichen werden.

Gleichzeitig rechnet die Studie aber damit, dass durch die neuen Technologien zwischen 0,8 bis 1,0 Millionen neue Stellen geschaffen werden. Etwa die Hälfte davon werde voraussichtlich direkt im Technologiebereich entstehen.

Bei denjenigen, deren Stelle durch Digitalisierung wegfallen könnte, gehen die Experten von McKinsey davon aus, dass die meisten von ihnen umgeschult werden können.

Dabei dürften laut der Studie viele Unternehmen ihre Mitarbeiter intern umschulen, um sie so und durch Zusatzausbildungen auf neue Aufgaben vorzubereiten.

hr/

(AWP)