Dorma+Kaba-CEO: Integration auf Kurs - Mittelfristziele bestätigt

Zürich (awp) - Dorma+Kaba hat mit Beginn des neuen Geschäftsjahres 2016/17 am 1. Juli eine neue Organisationsstruktur eingeführt und den gemeinsamen Markenauftritt lanciert. CEO Riet Cadonau sieht die Integration auf Kurs und bekräftigt im Interview mit AWP die Synergie- und Mittelfristziele. Zudem bestätigt er, dass die Integrationskosten jedoch etwas höher ausfallen werden als ursprünglich angenommen.
21.07.2016 12:20

Mit der Integration sei das Unternehmen genau im Plan. "Wir haben beim Zusammenschluss einen Fahrplan mit Meilensteinen definiert und diese bisher alle erreicht", so der CEO weiter. Für die Organisation habe man sich viel Zeit genommen und die Strukturen, Rollen und Prozesse klar definiert. Bis Juli 2018 soll die Integration mehrheitlich abgeschlossen sein.

Teil der jüngst angekündigten Restrukturierung in Deutschland sind auch Investitionen. "Wir wollen die Supply-Chain des Produktbereichs Türschliesser umbauen, um die Wettbewerbsfähigkeit auf diesem Gebiet langfristig zu sichern." Generell werde weiter investiert und Innovationen vorangetrieben. Es gehe also nicht nur um Kostensenkungen, sondern insgesamt um die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die Synergieziele von 60 bis 70 Mio CHF ab dem Geschäftsjahr 2018/19 bleiben bestehen. "Daran kann man uns messen", betont der CEO. Die ausserordentlichen Kosten werden, wie im April kommuniziert, etwas höher liegen als die ursprünglich angekündigten 70 Mio. Auch die Mittelfristziele mit einer EBITDA-Marge von 18% ab dem Jahr 2018/19 bekräftigt Cadonau erneut.

(Das vollständige Interview können Sie auf dem Premium-Dienst von AWP lesen)

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(AWP)