Einigung mit Betriebsrat: Commerzbank kann Stellenabbau durchziehen

Bei der Commerzbank ist der Weg zum Abbau Tausender Stellen frei. Nach monatelangen Verhandlungen hat sich das Frankfurter Geldhaus mit den Arbeitnehmervertretern auf die Bedingungen für das im Herbst 2016 angekündigte Sparprogramm geeinigt, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Bei den Verhandlungen ging es unter anderem um die Höhe der Abfindungen für Mitarbeiter, die die Bank freiwillig verlassen, sowie Vorruhestand und freiwillige individuelle Arbeitszeitreduzierungen.
13.07.2017 15:48

Das teilverstaatlichte Geldhaus hatte im Herbst angekündigt, bis zum Jahr 2020 insgesamt 9600 Vollzeitstellen zu streichen - ohne allerdings das Filialnetz ausdünnen zu wollen. Etwa 1650 Stellen waren bis zum Ende des ersten Quartals bereits weggefallen. Ende März waren auf Vollzeitbasis noch 41 600 Menschen bei der Bank beschäftigt. Bis zum Jahr 2020 plant das Institut mit einem Stammpersonal von rund 36 000 Vollzeitstellen.

Zahlen zu betroffenen Bereichen und Regionen nannte die Bank nicht. Die Details des Stellenabbaus sollen nun in den kommenden Monaten beraten werden. Ziel sei es, die Verhandlungen bis Ende dieses Jahres abzuschliessen./mar/das

(AWP)