Elektrorollerhersteller Govecs verschiebt Börsengang nach Grossauftrag

Der Elektrorollerhersteller Govecs verschiebt seinen Börsengang um sechs Wochen. Statt am 2. Oktober streben die Eigentümer des Unternehmens jetzt eine Erstnotiz am 13. November an, wie Govecs am Donnerstag in München mitteilte. Die Zeichnungsfrist für die Aktie wurde bis zum 8. November verlängert.
27.09.2018 09:05

Govecs begründete den Aufschub mit einer besser als erwarteten Auftragslage. So hat das Unternehmen erst kürzlich eine Absichtserklärung eines Kunden in London erhalten, 6000 E-Roller bestellen zu wollen. Zum Vergleich: 2017 hat Govecs insgesamt 3000 E-Roller verkauft.

Denkbar ist, dass sich damit das Emissionsvolumen erhöht. Bislang ist angekündigt, dass inklusive Mehrzuteilungsoption 75 bis 90 Millionen Euro fliessen sollen. Davon soll der Grossteil über eine Kapitalerhöhung an das Unternehmen gehen. Nach dem Börsengang sollen gut 60 Prozent von Govecs sich im Streubesitz befinden, wenn die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird./fba/tav

(AWP)