Energiedienst erzielt im Halbjahr wieder höheren Gewinn dank Sondereffekten

Energiedienst hat im ersten Halbjahr 2017 dank Sondereffekten deutlich mehr verdient. Der Gewinn stieg auf 20,6 Mio EUR, nachdem er im Vorjahr auf 2,3 Mio abgesackt war. Der EBIT erreichte 22,6 Mio nach 7,5 Mio. Vor knapp zwei Wochen hatte das Energieunternehmen an der Grenze zu Deutschland bereits einen EBIT von "rund 22,5 Mio EUR" in Aussicht gestellt.
21.07.2017 18:43

Ursache für den Anstieg des Betriebsergebnisses sei die positive Entwicklung auf dem Kapitalmarkt, teilte Energiedienst am Freitagabend mit. So hätten der Aktienmarkt und das gestiegene Zinsniveau zu einem positiven EBIT-Effekt bei der Bewertung der Personalvorsorge in Deutschland in Höhe von 22,4 Mio EUR im Vergleich zum Vorjahr geführt.

Der Betriebsertrag sank dagegen um 2,7% auf 442,6 Mio EUR. Der Rückgang sei im Wesentlichen auf den geringeren Stromabsatz sowie auf das rückläufige Verbundgeschäft zurückzuführen, heisst es. Denn der Stromabsatz sank in der Berichtsperiode um 8,3% auf 3'981 Mio Kilowattstunden.

Mit Blick auf das Gesamtjahr rechnet Energiedienst bei einer "normalen" Wasserführung und bei einer stabilen Entwicklung der Kapitalmärkte mit einem betrieblichen Ergebnis von 40 bis 50 Mio EUR zum Jahresende.

ys/uh

(AWP)