Energiekonzern Enel will noch mehr Geld in die Digitalisierung stecken

Der italienische Energiekonzern Enel will mit einer milliardenschweren Digitalisierungsoffensive sein Geschäft von einem reinen Elektrizitätserzeuger zum Dienstleister wandeln. Die in Rom sitzende Gesellschaft wird dafür 5,3 Milliarden Euro von 2018 bis 2020 in die Digitalisierung stecken, wie Enel am Dienstag bei einer Analysten-Präsentation mitteilte. Das sind 600 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant.
21.11.2017 13:54

Unternehmenschef Francesco Starace setzt Technologie ein, die von Datenanalysen bis hin zu effizienteren Messungen und intelligenten Verbrauchermessgeräten reichen. Damit kann Enel nach eigenen Schätzungen sieben Prozent seiner Investitionskosten senken. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit Kosten in Höhe von 11,1 Milliarden Euro, 2020 sollen sie dann 10,3 Milliarden Euro betragen.

"Digitalisierung ist eine konkrete und greifbare Dimension", sagte Starace. Diese passe in allen Aspekten zur Gruppe. Dass Enel immer mehr zu einem datengetriebenen Unternehmen werde, bleibe wichtig. Zudem zielt Enel darauf ab, eine Mindestdividende von 0,28 Euro je Aktie in 2018 zu zahlen./mne/oca/jha/

(AWP)