Eon-Kraftwerkstochter Uniper geht an die Börse

FRANKFURT/DÜSSELDORF (awp international) - Deutschlands grösster Energiekonzern Eon bringt am Montag (9.00 Uhr) seine Kraftwerks- und Energiehandelstochter Uniper an die Börse. Die Eon-Aktionäre erhalten dabei für je zehn Eon-Aktien ein Uniper-Papier zusätzlich. Eon will sich mit der Abspaltung seiner konventionellen Energie fit machen für die Energiewende. Der verbleibende Konzern - ohne die Gas- und Kohlekraftwerke - will sich ganz auf das Geschäft mit erneuerbarer Energie, Netzen und modernen Kundenlösungen konzentrieren.
12.09.2016 06:29

Bei Uniper arbeiten etwa 13 000 Menschen. Der Börsengang ist der letzte Schritt einer Aufspaltung, die Eon-Chef Johannes Teyssen Ende 2014 angekündigt hatte. Eon gibt zunächst gut 53 Prozent von Uniper und damit die Mehrheit am Unternehmen ab. Zu Anfang erwarten Analysten turbulente Kursentwicklungen und Druck auf die Aktie. Unter anderem müssen Aktienfonds den Wert verkaufen, weil er nach der Abspaltung von Eon nicht mehr im Börsenindex Dax vertreten ist./rs/DP/zb

(AWP)