Evonik blickt nach Gewinnsprung im dritten Quartal etwas optimistischer auf 2017

Der Spezialchemiekonzern Evonik wird nach dem dritten Quartal etwas optimistischer für das Gesamtjahr. Für 2017 erwarten die Essener nun ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in der oberen Hälfte der angepeilten Brandbreite von 2,2 bis 2,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.
03.11.2017 07:22

Im abgelaufenen Jahresviertel steigerte Evonik das Ebitda um 11 Prozent auf 639 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 3,56 Milliarden Euro. Dabei profitierte das im Index der mittelgrossen Werte MDax notierte Unternehmen von einer guten Entwicklung beim Geschäft mit chemischen Hochleistungsmaterialien (Sparte Resource Efficiency) und der Sparte Performance Materials, wo unter anderem für die Gummiindustrie Stoffe hergestellt werden. Positiv wirkten sich auch die Übernahmen des Spezialadditivgeschäfts des US-Unternehmens Air Products sowie des Silica-Geschäfts von J.M. Huber aus.

"Nach dem Abschluss der Übernahme des Silica-Geschäfts von Huber ernten wir nun erstmals die Früchte aus beiden Akquisitionen", sagte Vorstandschef Christian Kullmann laut Mitteilung./mis/stk

(AWP)