EY Schweiz steigert Umsatz im Geschäftsjahr 2015/16 um 8,7%

Zürich (awp) - Das Beratungsunternehmen EY Schweiz hat in dem im Juni zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2015/16 den Umsatz deutlich gesteigert. Der Gesamtumsatz nahm gegenüber der Vorjahresperiode um 8,7% auf 661,2 Mio CHF zu. Die Wachstumstreiber seien dabei Beratungen aus der Finanzindustrie gewesen, teilt EY am Freitag mit. Der Nettodienstleistungsertrag ohne die erbrachten Leistungen von ausländischen EY-Organisationen und Spesen stieg um 4,2% auf 514,3 Mio CHF.
25.11.2016 09:47

Im Bereich Transaktions- und Wirtschaftsberatung nahm der Dienstleistungsertrag um 22% zu und stieg so auf 210,8 Mio CHF. Das Wachstum sei vorwiegend in der Division Financial Services Clients erzielt worden, so die Mitteilung. Mit Leistungen für Kunden in der Finanzdienstleistungsbranche erzielte EY Schweiz 46% ihres Umsatzes. Der seit Anfang Juli neu amtierende CEO Marcel Stalder rechnet bei den Beratungsdienstleistungen im laufenden Geschäftsjahr mit einer weiteren Umsatzsteigerung, diesmal vor allem ausserhalb der Finanzbranche.

Der Markt für Beratung und Wirtschaftsprüfung bleibe umkämpft, ergänzt Verwaltungsratspräsident Bruno Chiomento. Insbesondere das Marktumfeld in der Wirtschaftsprüfung bleibe aufgrund neuer EU-Vorschriften zur Prüfungsrotation anspruchsvoll. Dies führe auch in der Schweiz zu mehr Ausschreibungen und die neuen Standards bedeuteten für die Prüfer auch immer neue Herausforderungen. Der Bruttodienstleistungsertrag hat sich im Bereich Wirtschaftsprüfung dennoch wie im Vorjahr um 1,8% auf 265,9 Mio CHF erhöht.

In der Steuer- und Rechtsberatung wuchs EY Schweiz im Umsatz um 6,1% auf 184,4 Mio CHF. "Weitreichende steuerliche Reformen und erhöhte Transparenzvorschriften bedeuten einen höheren Aufwand für viele Unternehmen", erläutert Stalder. Gleichzeitig seien auf dem Markt für Rechtsdienstleistungen derzeit Konsolidierungstendenzen zu beobachten. "Wir wollen hier einen aktiven Part spielen", so der CEO.

Per Ende Juni beschäftigte EY Schweiz 2'627 Mitarbeitende aus 61 Ländern. Insgesamt sei die Zahl der Vollzeitstellen verglichen mit dem Vorjahr um 7,4% angestiegen.

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(AWP)