EY Schweiz wächst im Geschäftsjahr 2017/18 mit 2%

Das Beratungsunternehmen EY ist in der Schweiz gewachsen und richtet das Geschäft weiter auf digitale Dienstleistungen und die Beratung zu digitalen Themen aus. In dem Ende Juni zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2017/18 steigerte EY Schweiz den Gesamtumsatz um 2,0 Prozent auf 679 Millionen Franken. Der Nettoumsatz nahm gar um 3,0 Prozent zu. Das Wachstum habe man in einem hart umkämpften Marktumfeld mit tiefen Margen erzielt, wird Länderchef Marcel Stalder in einer Mitteilung vom Freitag zitiert.
19.10.2018 11:30

Während EY im grössten Bereich Wirtschaftsprüfung brutto um 1,7 Prozent auf 267 Millionen Franken zulegen konnte, gingen die Einnahmen im Geschäft mit Steuer- und Rechtsberatungen und in der Wirtschaftsberatung um 3,3 Prozent auf 182 Millionen beziehungsweise 1,0 Prozent auf 161 Millionen zurück. Starkes Wachstum erzielte das Unternehmen in der etwas kleineren Transaktionsberatung: Dort legte der Umsatz im Berichtsjahr um einen Drittel auf 68,1 Millionen zu.

In der im Jahr 2016 neu aufgesetzten und langfristig ausgelegten Wachstumsstrategie, nimmt die digitale Transformation eine zentrale Rolle ein. EY Schweiz positioniere sich als integrierter Transformationsberater und digitaler Wirtschaftsprüfer im Markt, so die Mitteilung. Von der weltweit tätigen EY-Gruppe unterstützt, richte man die Dienstleistungen laufend noch stärker auf die digitale Realität aus und investiere in neue Technologien.

Konkret gründete EY Schweiz in diesem Jahr den Bereich Service Line People Advisory Services, kurz PAS. Dort bietet das Unternehmen Beratungsdienstleistungen rund um kulturelle Veränderungen in Firmen an, wobei das Personal im Zentrum steht. Im Juli hatte Gerard Osei-Bonsu die Leitung des Bereichs übernommen.

In der Schweiz beschäftigte EY Ende Juni 2'538 Mitarbeitende. Das sind knapp 100 weniger als noch im vergangenen Jahr.

mk/ys

(AWP)