Freiburger Kantonalbank steigert Geschäftserfolg und Nettogewinn

Die Freiburger Kantonalbank (FKB/BCF) hat den Gewinn im Geschäftsjahr 2016 erneut gesteigert. Damit habe die Bank zum 23. Mal in Folge ein Rekordergebnis erzielt, heisst es in einer FKB-Mitteilung vom Donnerstag.
16.02.2017 11:40

Der Geschäftserfolg stieg in der Berichtsperiode um 3,9% auf 158,5 Mio CHF. Der Jahresgewinn beträgt 123,7 Mio CHF, was einer Zunahme von 0,8% entspricht.

Der Geschäftsertrag stieg gegenüber den angepassten Vorjahreswerten um 0,7% auf 255,7 Mio CHF. Der Nettoerfolg aus dem Zinsgeschäft stellt dabei mit 210,5 Mio (+2,0%) die wichtigste Komponente dar. Die Zunahme erkläre sich vor allem durch das wachsende Volumen der Kreditausleihungen und dem geringeren ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen und Verlusten, heisst es.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sank indes um 5,6% auf 30,0 Mio und das Handelsgeschäft steuerte einen Ertrag von 11,1 Mio bei (+0,8%). Der übrige ordentliche Erfolg ging mit -14% deutlich auf 4,1 Mio zurück. Der ordentliche Geschäftsaufwand sei um 0,3% auf 91,3 Mio CHF gesunken, heisst es in der Mitteilung. Die Zuteilung zur Reserve für allgemeine Bankrisiken beläuft sich auf 18 Mio (VJ 20 Mio) CHF.

Von dem Gewinn werden 65 Mio an öffentliche Institutionen überwiesen, 1 Mio mehr als im Vorjahr: Gemeinden und Pfarreien erhalten 9,3 Mio und der Kanton 55,8 Mio CHF. Eingeschlossen sind darin die Steuern, die Abgeltung für die Staatsgarantie sowie die Verzinsung des Dotationskapitals.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank stieg per Ende 2016 auf 21,6 Mrd CHF. Auf der Aktivseite nahmen die Kundenausleihungen um 3,8% auf 17,1 Mrd CHF zu. Dies sei vor allem der Zunahme bei den Hypothekarforderungen (+5,1% auf 14,1 Mrd) zu verdanken. Auf der Passivseite wuchsen die Kundengelder um 1,3% auf 12,6 Mrd CHF.

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(AWP)