Fresenius hält an Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn fest

Der Medizinkonzern Fresenius hält an seinen Übernahmeplänen für den unter Konkurrenzdruck leidenden US-Generikahersteller Akorn fest. Fresenius werde seine strategisch wichtigen Akquisitionen zügig abschliessen und integrieren, sagte Konzernchef Stephan Sturm am Donnerstag anlässlich der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal. Hierzu gehören Akorn und das Geschäft mit biopharmazeutisch hergestellten Arzneien des Darmstädter Merck-Konzerns .
02.11.2017 08:22

Unter Branchenexperten waren zuletzt Zweifel an dem im April verkündeten Zukauf laut geworden. Wie sich bereits zum zweiten Quartal zeigte, musste der US-Generikahersteller empfindliche Einbussen bei einigen Produkten hinnehmen. Am Markt wurde deshalb zuletzt darauf spekuliert, dass Fresenius die für das kommende Jahr bereits kommunizierten Erwartungen an Akorn senken könnte. Einige Beobachter hatten gar eine Absage der Übernahme für möglich gehalten.

Fresenius werde im Februar zur Vorlage seiner Jahresbilanz 2017 konkrete Ziele für Akorn veröffentlichen, sagte ein Konzernsprecher. Nach bisheriger Planung wollen die Bad Homburger die Akorn-Übernahme bis Ende dieses Jahres abschliessen./tav/das/jha/

(AWP)