Fresenius legt trotz Belastungen durch Corona zum Jahresstart zu

Der Gesundheitskonzern Fresenius ist trotz erster Belastungen durch die Corona-Krise in einigen Geschäftsbereichen mit Zuwächsen bei Umsatz und Konzernergebnis in das Jahr gestartet. Das Dax-Unternehmen bestätigte am Mittwoch vorerst seine Wachstumsziele für 2020, die mögliche Belastungen durch die Pandemie aussen vor lassen. Eine verlässliche Bewertung und Quantifizierung positiver und negativer Effekte sei derzeit noch nicht möglich, teilte Fresenius in Bad Homburg mit. Der Konzern gehe aber von weiteren Einflüssen durch Covid-19 im Jahresverlauf aus. Eine Aktualisierung inklusive der Covid-19-Effekte ist nun zur Halbjahresbilanz geplant.
06.05.2020 07:25

Im ersten Quartal waren die Erlöse bei Fresenius auch dank guter Geschäfte der Dialysetochter FMC um acht Prozent auf 9,1 Milliarden Euro gestiegen, währungsbereinigt betrug das Plus sieben Prozent. Während das operative Ergebnis bei rund 1,13 Millionen Euro stabil blieb, kletterte das Konzernergebnis um zwei Prozent auf 465 Millionen Euro, um Wechselkurseffekte bereinigt war dies ein Plus von einem Prozent.

Auch FMC bestätigte seine Jahresprognose. Zum Jahresstart hatte die Dialysetochter den Umsatz um neun Prozent auf rund 4,49 Milliarden Euro ankurbeln können. Das Konzernergebnis stieg um vier Prozent auf 283 Millionen Euro. Beide Kennziffern fielen damit besser aus als von Analysten erwartet./tav/stk

(AWP)

 
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