Fresenius trotz Problemen bei seinen Töchtern mit Rekordjahr

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat trotz Schwierigkeiten im Klinikgeschäft und bei seiner Dialysetochter FMC im vergangenen Jahr Umsatz und Konzernergebnis gesteigert. Der Dax-Konzern schloss damit abermals auf Rekordniveau ab, wie das Unternehmen am Mittwoch in Bad Homburg mitteilte. Die Anleger sollen eine um 5 auf 80 Cent erhöhte Dividende erhalten.
20.02.2019 07:16

Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um 6 Prozent auf 33,5 Milliarden Euro. Allerdings blies von Währungsseite starker Gegenwind, sodass nominal das Plus noch 2 Prozent betrug. Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis kletterte zu konstanten Wechselkursen um 7 Prozent auf 1,87 Milliarden Euro. Bei beiden Kennziffern übertraf Fresenius etwas die Erwartungen der Analysten. Im Tagesgeschäft lief es allerdings schlechter, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging nominal um vier Prozent auf 4,56 Milliarden Euro zurück.

Fresenius selbst war wegen der Probleme bei seinen Töchtern im vergangenen Oktober in seinen Ambitionen für 2018 etwas vorsichtiger geworden. Wenige Wochen danach hatte sich der Konzern zudem von seinen Mittelfristzielen verabschiedet. Unternehmenschef Stephan Sturm hat 2019 bereits zum Übergangsjahr erklärt und Investitionen angekündigt, um den in den vergangenen Jahren erfolgsverwöhnten Fresenius-Konzern wieder zurück in die Spur zu bringen./tav/jha/

(AWP)

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