Gea Group senkt erneut Prognose

Der Maschinenbauer Gea muss nach einem schwächer als erwartet verlaufenen dritten Quartal erneut zurückrudern. "Hinsichtlich des operativen Jahresergebnisses erwarten wir, eher am unteren Rand unseres Prognosekorridors abzuschliessen", sagte Vorstandschef Jürg Oleas am Freitag laut Mitteilung. Die Spanne reicht von 600 bis 640 Millionen Euro. Bereits zum Halbjahr hatte Gea die Prognose senken müssen.
03.11.2017 08:01

Für den Maschinenbauer ist das zurückliegende Quartal nicht so gelaufen wie erhofft. Der Auftragseingang ging zwischen Juli und September um 2,5 Prozent zurück. Der Umsatz stieg zwar um 2,7 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro, lag aber leicht unter den Markterwartungen. Deutlich verfehlte Gea diese beim operativen Ergebnis, dem um Sonderkosten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Dieses stieg lediglich um 7 Prozent auf 120,5 Millionen Euro. Gerechnet hatte der Markt im Schnitt aber mit gut 130 Millionen Euro. Zu Buche geschlagen hatten Zusatzkosten für Abfüllanlagen, ohne die das Ergebnis laut Gea 135 Millionen Euro betragen hätte. Unter dem Strich stieg der Konzerngewinn um 9,5 Prozent auf 43,4 Millionen Euro./she/oca

(AWP)