General Electric setzt sich neues Ziel - Boni vom Industriegeschäft abhängig

Der US-Elektrokonzern General Electric (GE) hat sich auf Druck von Investoren neue finanzielle Ziele gesetzt. Zugleich wird die Entlohnung des Top-Managements stärker an den Geschäftserfolg gekoppelt, wie der Siemens-Rivale am Mittwoch mitteilte. So soll im Industriegeschäft der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn von 15,6 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr auf diesmal 17,2 Milliarden Dollar klettern. Das sei im Einklang mit den bisherigen Zielen, hiess es von GE.
22.03.2017 14:47

Ausserdem will GE die Fixkosten in der Industriesparte von 24,9 Milliarden Dollar in den kommenden beiden Jahren um jeweils eine Milliarde senken. Werden die beiden neuen Ziele nicht erreicht, verdienen die Führungskräfte um Chef Jeffrey Immelt ein Fünftel weniger bei ihren erfolgsabhängigen Bezügen - schafft GE die Vorgaben, dann steigen die Boni entsprechend um 20 Prozent.

Investor Trian selbst hält jüngsten Angaben zufolge weniger als ein Prozent der Aktien, Hedgefonds-Manager Nelson Peltz gilt jedoch als umtriebiger Anleger, der sich aktiv in die Geschäfte seiner Investments einmischt. Trian bekundete, man sei mit den neuen Zielen und Gehaltsregeln für das Management zufrieden./men/jha/

(AWP)