Generali schüttet deutlich mehr an Aktionäre aus und zieht Sparziel vor

Der italienische Versicherer Generali erhöht die Dividende trotz eines nahezu stagnierenden Gewinns kräftig. Der seit rund einem Jahr amtierende Vorstandschef Philippe Donnet ist zudem zuversichtlich, das angepeilte Kostensenkungsziel bereits 2018 und damit ein Jahr früher als bisher geplant zu erreichen. Der Sparkurs half bereits im vergangenen Jahr, den Überschuss leicht zu steigern und das operative Ergebnis auf Rekordhöhe zu treiben.
16.03.2017 08:12

Der Überschuss sei um 2,5 Prozent auf 2,08 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Allianz-Konkurrent am Donnerstag in Triest mit. Dabei gingen die operativen Kosten erstmals in der Geschichte Generalis zurück. Die Ausschüttung an die Anteilseigner werde um elf Prozent auf 80 Cent je Aktie erhöht. Überschuss und Dividende sind damit so hoch wie seit Ausbruch der Finanzkrise nicht mehr.

Der Überschuss fiel etwas schlechter als von Experten erwartet aus. Die Dividende überraschte dagegen positiv. Generali hatte zuletzt im Fokus von Übernahmespekulationen gestanden. So hatte die italienische Bank Intesa Sanpaolo Interesse bekundet, dann aber doch von einer Übernahme abgesehen./zb/stb

(AWP)