Georg Fischer-CEO: Einschätzung unverändert - bleiben zuversichtlich

Der Industriekonzern sieht sich im laufenden Jahr weiterhin gut unterwegs. Die Einschätzung der Geschäftslage von Ende Februar habe sich nicht verändert, er bleibe zuversichtlich, sagte CEO Yves Serra in einem Interview mit AWP. Insgesamt seien die ersten Monate im laufenden Jahr im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. So sieht er etwa eine gute Nachfrage bei GF Piping Systems oder auch bei GF Automotive. Der Einfluss der Währungen auf das Ergebnis im ersten Semester dürfte gering bleiben.
14.06.2017 10:35

Eine Aufspaltung des Konzerns kommt für Serra nicht in Frage. "Die Aufteilung von GF steht nicht zur Diskussion. Dass sich die Strategie bewährt, haben die letzten Jahre bewiesen", erklärte er.

Im Rahmen der Strategie 2020 hat sich Georg Fischer Wachstum in höhermargigen Bereichen und die Ausweitung der geografischen Präsenz auf die Fahnen geschrieben. "Unser Fokus liegt auf Ländern, wo wir noch nicht oder noch nicht genügend präsent sind, wie beispielsweise denjenigen der NAFTA oder in Asien. Wir sind gut aufgestellt in den USA oder in China, aber beispielsweise noch zu wenig in Kanada, Mexiko oder Korea", meinte Serra dazu.

Weiter bestätigte er die bisherige Prognose, wonach für 2017 mit einem gesteigerten Ergebnis im Rahmen der Zielsetzung zu rechnen sei.

(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst erschienen)

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(AWP)