Gerichtsentscheid: Fresenius muss Akorn nicht übernehmen

Im Tauziehen um die Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn kann der Medizinkonzern Fresenius aufatmen. Das zuständige US-Gericht hat entschieden, dass der Bad Homburger Dax -Konzern Akorn nicht kaufen muss. Das Gericht sah ausreichend Gründe für Fresenius, sich von dem Geschäft zurückzuziehen. Fresenius-Aktien schnellten am Montag um 9 Prozent in die Höhe, während Akorn vorbörslich einbrachen.
01.10.2018 14:46

Fresenius hatte die geplante milliardenschwere Übernahme im Frühjahr überraschend abgeblasen und schwere Vorwürfe gegen Akorn wegen angeblich fehlerhafter Medikamententests erhoben. Der US-Konzern bestritt diese und pochte auf die Übernahme - danach sahen sich beide Unternehmen vor Gericht./tav/jha/

(AWP)

 
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