Gerresheimer startet schwach ins Geschäftsjahr - Prognose im Kern bestätigt

Der Verpackungsspezialist Gerresheimer ist angesichts der Zurückhaltung der US-Pharmakonzerne und einer Ofenreparatur schwach in das neue Geschäftsjahr (Ende November) gestartet. Der Umsatz sank im ersten Geschäftsquartal um 5,4 Prozent auf 302,8 Millionen Euro, wie der MDax -Konzern am Donnerstag mitteilte.
06.04.2017 07:49

Die Zurückhaltung der Pharmakunden nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump machte sich auch beim Gewinn bemerkbar. Dieser sank im ersten Quartal um 18 Prozent auf unter dem Strich 13,3 Millionen Euro. Analysten hatten etwas mehr erwartet. Die Prognosen bestätigte der Konzern im Kern, peilt beim Umsatz nun aber nur noch das untere Ende der ursprünglichen Spanne von 1,405 bis 1,455 Milliarden Euro an.

Das Unternehmen aus Düsseldorf stellt mit rund 10 000 Mitarbeitern vor allem pharmazeutische Verpackungen her wie vorfüllbare Spritzen und Ampullen. Aber auch Tiegel und Fläschchen für die Kosmetikindustrie sind im Programm./jha/stb

(AWP)