Geschäfte beim Chipindustrieausrüster ASML laufen weiter robust

Die Geschäfte des Chipindustrieausrüsters ASML laufen weiter robust. Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn von 557 Millionen im Vorjahr auf 680 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch im niederländischen Veldhoven mitteilte. Dies war etwas mehr als von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten erwartet hatten. Der Umsatz wuchs von 2,4 auf knapp 2,8 Milliarden Euro und lag in etwa im Rahmen der Erwartungen. Das Unternehmen stellt Lithografiesysteme für die Chipbranche her.
17.10.2018 07:55

Die Bruttomarge fiel mit 48,1 Prozent etwas besser aus als vom Management erwartet. Dies lag an den Fortschritten bei der Profitabilität der neuen EUV-Systeme, die mit ultravioletter Strahlung arbeiten. Mit EUV können kleinere, effizientere und schnellere integrierte Schaltkreise hergestellt werden. Im Berichtszeitraum lieferte das Unternehmen fünf dieser Systeme aus und erhielt Aufträge über weitere fünf. Im laufenden Geschäftsjahr will ASML 18 dieser Systeme ausliefern, zwei weniger als ursprünglich geplant. Im darauffolgenden Jahr sollen es weiterhin 30 dieser Systeme sein.

ASML-Chef Peter Wennink geht 2019 von einer anhaltend hohen Nachfrage unter anderem aus der Speicherchipindustrie aus. Für das vierte Quartal erwartet er einen Konzernumsatz von rund 3 Milliarden Euro sowie eine Brutto-Umsatzrendite von rund 48 Prozent./nas/men/mis

(AWP)