Geschäfte der Apple-Zulieferer Sharp und LG Display trüben sich ein

Nach Apple bekommen nun auch Zulieferer des US-Giganten den Handelsstreit zwischen den USA und China zu spüren. So warnte am Mittwoch in Seoul der südkoreanische Display-Hersteller LG Display vor sinkenden Preisen.
30.01.2019 10:42

LG-Manager Daniel Lee erklärte, keinen positiven Preis-Trend ausmachen zu können. Derweil kassierte der japanische Wettbewerber Sharp seine Jahresprognose mit Verweis auf die Handelsbarrieren und die rückläufige Nachfrage eines bedeutenden Kunden.

Sharp dampfte seine Jahresziele für das im März endende Bilanzjahr 2018/19 ein. Beim operativen Gewinn rechnet der Konzern noch mit 107 Milliarden Yen (972 Millionen Franken) statt mit 112 Milliarden Yen. Bereits in den ersten neun Monaten musste Sharp Einbussen hinnehmen.

Der koreanischen LG Display half derweil die starke Nachfrage nach Displays für Smart-Watches. So schnellte das operative Ergebnis im vierten Quartal auf 279 Milliarden Won (247,7 Millionen Franken) nach 44 Milliarden Won (39,1 Millionen Franken) im Jahr zuvor.

jb/

(AWP)