Givaudan kommt beim Sparprogramm voran - Rohstoffpreise dürften steigen

Der Aromen- und Duftstoffkonzern Givaudan sieht sich bei seinen Kostensenkungen auf Kurs. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag im Rahmen des Investorentags in Zürich mit. Gleichzeitig entwickeln sich die Rohmaterialpreise in etwa so wie vom Unternehmen erwartet.
30.08.2018 10:45

Die Genfer bekräftigten am Investorentag ihre Ambitionen. Insgesamt investiert der Konzern 170 Millionen Franken in das von 2017 bis 2020 laufende Programm "GBS". Davon fallen 41 Millionen im laufenden Jahr an.

Die jährlichen Einsparungen sollen sich nach Abschluss des Programms im Jahr 2020 auf 60 Millionen belaufen. Im Jahr 2018 sollen bereits 20 Millionen gespart werden.

Derweil rechnet die Gruppe weiterhin mit einem Anstieg der Rohstoffpreise. Im laufenden Jahr dürften die Kosten für Rohmaterialen um 5 bis 6 Prozent anwachsen, und im Jahr darauf sei mit einem ähnlich deutlichen Anstieg zu rechnen, hiess es. Diese Mehrkosten will Givaudan an die Kunden weitergeben.

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(AWP)