Trotz weniger ReingewinnGLKB steigert 2016 den Geschäftserfolg

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 den Geschäftserfolg weiter gesteigert.
08.02.2017 08:00
Der Hauptsitz der Glarner Kantonalbank.
Der Hauptsitz der Glarner Kantonalbank.
Bild: ZVG

Der Geschäftserfolg stieg um 12% auf 19,6 Mio CHF. Der Reingewinn sank derweil aber um 12% auf 17,5 Mio CHF, wie das Staatsinstitut am Mittwoch mitteilte.

Insgesamt verbesserte sich der Betriebsertrag um 7,8% auf 65,6 Mio CHF. Der Zinserfolg stellte sich bei 48,5 Mio CHF ein, was einem Plus von 4% im Jahresvergleich entspricht. Der Kommissionserfolg betrug knapp 9 Mio CHF (-7,6%). Im Handelsgeschäft resultierte ein Erfolg von 5,5 Mio CHF, was einem Anstieg von 47% gleichkommt.

Mit dem vorgelegten Zahlenset hat die GLKB die Schätzungen der Zürcher Kantonalbank übertroffen. Die ZKB hatte einen Betriebsertrag von 63,8 Mio CHF, einen Geschäftserfolg von 19,7 Mio und einen Reingewinn von 16,7 Mio prognostiziert.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um 7,6% auf 40,6 Mio CHF. Im Berichtsjahr sei die GLKB erstmals vollumfänglich gewinn- und kapitalsteuerpflichtig, heisst es weiter. Die Steuerablieferung an Bund, Kanton und Gemeinden hätten sich dadurch substanziell auf 3,3 Mio CHF gegenüber 0,9 Mio im Vorjahr erhöht.

Höhere Dividende

Im Kerngeschäft Hypotheken schrieb die GLKB den Wachstumskurs fort: Die Hypothekarforderungen kletterten um 6,8% auf 4,2 Mrd CHF. Auch die Kundengelder mit einem Plus von 2,1% auf 3,3 Mrd CHF nahmen zu. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 5,8% auf 5,3 Mrd CHF.

Die Aktionäre der GLKB erhalten für das abgelaufene Jahr eine höhere Dividende von 0,80 CHF je Aktie gegenüber 0,70 CHF im Vorjahr.

Weiter teilte die Bank mit, dass Verwaltungsrat Theo Prinz an der Generalversammlung im April nicht zur Wiederwahl antritt. An seiner Stelle schlägt der Verwaltungsrat Prof. Dr. Markus Heusler für die Ersatzwahl vor.

(AWP)