Goldman Sachs zahlt 120 Millionen Dollar wegen Zinsmanipulation

WASHINGTON (awp international) - Die US-Bank Goldman Sachs ist wegen Zinsmanipulationen zur Rechenschaft gezogen worden. Das Wall-Street-Haus zahlt 120 Millionen Dollar (115 Mio Euro), wie die US-Derivateaufsicht CFTC am Mittwoch mitteilte.
22.12.2016 06:36

Damit legt die Bank eine Klage der Regulierer bei. Händler von Goldman Sachs sollen zwischen 2007 bis 2012 versucht haben, durch verbotene Absprachen den Zinssatz Isdafix, der als Referenzmarke für bestimmte Finanzwetten dient, zu ihren Gunsten zu manipulieren. Wegen angeblicher Isdafix-Manipulationen hatte im Mai bereits die Deutsche Bank einen US-Vergleich über 50 Millionen Dollar akzeptiert./hbr/DP/he

(AWP)