HeidelbergCement verdient kräftig - USA-Geschäft treibt

HEIDELBERG (awp international) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im zweiten Quartal dank seines Sparkurses und Preiserhöhungen deutlich mehr verdient als ein Jahr zuvor. Zudem liefen die Geschäfte in den USA, Deutschland, Nordeuropa sowie Australien besser. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte von April bis Ende Juni um 5,0 Prozent auf 791 Millionen Euro zu, wie das im Dax notierte Unternehmen am Freitag in Heidelberg mitteilte. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten.
29.07.2016 07:23

Der Umsatz ging um 2,0 Prozent auf 3,575 Milliarden Euro zurück. Rechnet man allerdings die negativen Währungseffekte heraus, dann wären die Erlöse um 1,0 Prozent gewachsen. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 318 Millionen Euro übrig. Das waren 17 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2015. Die Ziele für das laufende Jahr bestätigte das Unternehmen.

Der Konzern zeigt sich ausserdem weiterhin optimistisch für 2016. "Die guten Ergebnisse des zweiten Quartals bestätigen unseren Ausblick für das Jahr 2016", sagte Unternehmenschef Bernd Scheifele am Freitag laut Mitteilung. Demnach sollen die Ergebnisse im laufenden Jahr moderat bis deutlichen steigen.

Das Unternehmen rechnet damit mit einem Zuwachs beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), operativen Gewinn sowie bereinigten Nettogewinn mit einem hohen einstelligen bis zweistelligen Zuwachs. Für den Umsatz peilt das Unternehmen weiterhin einen Zuwachs im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich an. Bei den Prognosen rechnet das Unternehmen etwa Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte heraus./mne/fbr

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(AWP)